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Ebbelwoi-Geschichte unter dem Römer?
 

Neues aus der Szene

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FDP macht Druck beim Apfelweinmuseum

Foto: CC-BY-SA Michael Coghlan
Foto: CC-BY-SA Michael Coghlan
Seit Jahren wirbt ein Trägerverein dafür, im leerstehenden Ratskeller unter dem Römer ein Apfelweinmuseum einzurichten. Jetzt bringt die FDP das Thema in die Stadtpolitik.
Zuletzt war es doch reichlich still geworden um das Projekt Apfelweinmuseum. Nachdem das Historische Museum 2010 entschieden hatte, die Exponate rund um das Thema Apfelwein aus der Ausstellung zu nehmen und im Archiv einzulagern, hatte sich 2012 ein „Trägerverein Deutsches Apfelweinmuseum“ gegründet. Der wirbt seitdem für dieses Projekt und hat auch ein Problem, das aktuell viele Frankfurter kennen: Es fehlen bezahlbare Räume. Eine Idee hätte der Verein schon, nur der gewünschte Vermieter, die Stadt zögert mit der Zusage. Seit Jahren werben die Apfelweinfreunde um den Ratskeller unter dem Römer. Bis 2015 befand sich hier eine Kantine für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, seitdem steht der prächtige Saalbau unter dem Römer praktisch leer.

Darüber ärgert sich die FDP-Fraktionsvorsitzende Annette Rinn. „Das sind die schönsten Räume im Römer, wenn nicht sogar in der Stadt.“ Theoretisch befasse sich seit drei Jahren eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe mit dem Thema, berichtet Rinn. „Wir wissen jedoch nicht einmal, ob die das wirklich prüfen.“ Deshalb möchte die FDP mit einer Anfrage das Thema anschieben. Das heute eingereichte Papier möchte erfahren, wer dieser Arbeitsgruppe überhaupt angehört, wie oft diese sich trifft und welche Ergebnisse sie bisher zusammengetragen hat.

„Der Trägerverein hat konkrete Ideen, Spenden und Zusagen über Fördermittel, aber muss auf die Stadt warten.“ Dabei betont Rinn, dass die Apfelwein-Museologen kein Geld von der Stadt möchten. Stattdessen will der Verein auch eine ins Museum integrierte Gastronomie betreiben. „Die ersten drei Jahre wünschen sie sich als Starthilfe gerne eine Pachtbefreiung. Die letzten drei Jahre stand der Keller leer, da hat die Stadt dort auch nichts verdient.“ Rinn ist es besonders wichtig, dass der Ratskeller der Öffentlichkeit zugänglich wird. „Das fordern wir seit langen Zeiten.“

Wie weit die Pläne schon stehen, konnte der Förderverein Deutsches Apfelweinmuseum letzte Woche bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der FDP-Fraktion vorstellen. Raum für Raum ist das Konzept durchgeplant. Für die einzelnen Abteilungen sind Namen wie „Vom Baum zum Bembel“, „Das Bembel-Kabinett“ und „The World of Apple Wine“ angedacht. Letztere Übersetzung ins Englisch ein klarer Hinweis, dass es den Museumsmachern um das Frankfurter Stöffchen geht. Der weltweit mit Abstand erfolgreichste Apfelwein britisch-französischer Prägung hört nämlich auf den Namen Cider.
24. April 2018
jps
 
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