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Zehn Tipps für eine nachhaltigere Ernährung

Foto: Claudia Simchen
Foto: Claudia Simchen
Die Klimagourmet-Woche wirbt für bewusste und nachhaltige Ernährung. Wie einfach sich eine klimafreundliche Ernährung in den Alltag integrieren lässt, verraten zehn einfache Tipps.
Am 13. September startete die diesjährige Klimagourmet-Woche auf dem Römer. Mit Programmpunkten zum Thema selbst Gärtnern, saisonales Kochen, Resteverwertung oder Foodkooperationen trifft sie den Puls der Zeit. Die Woche soll zeigen, dass ein klimafreundlicheres Leben auch zu einem neuen Gemeinschaftsgefühl führen kann. Diese zehn Tipps zeigen, wie leicht eine klimafreundliche Ernährung ist:

Das stinkt tierisch: Die Verdauung und die Gülle der Rinder setzt das Treibhausgas Methan frei, welches sich negativ auf die Klimabilanz auswirkt. Durch eine vegetarische Ernährung können pro Kopf und Jahr die CO2-Emissionen für Lebensmittel bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Saisonal schmeckt besser: In der Modebranche shoppen wir nach Saison – das geht auch mit Lebensmitteln! Der Energieaufwand für Produkte, die außerhalb der Saison angebaut werden, ist bis zu 100-mal höher. Zudem schmecken saisonale Produkte besser als monatelang im Kühlhaus gelagertes Obst und Gemüse.

Sauber bleiben: Reste verwerten zahlt sich aus – für den Geldbeutel, für das Klima und für die Umwelt. Denn in den 11 Millionen Tonnen Lebensmittelmüll, der in Deutschland produziert wird, steckt ein großer Energieaufwand.

Regional bitte!: Produkte aus der Region tragen keine Transportkosten mit sich. Eingeflogene Lebensmittel verursachen 250-mal mehr CO2 als Ware aus der Region.

Lieber frisch als konserviert: Die Klimabilanz eines Lebensmittels ist umso schlechter, je weiter das Produkt verarbeitet wurde. Bei Obst und Gemüsekonserven erhöhen sich die Emissionen auf das Drei- bis Fünffache im Vergleich zu frischer Ware.

Deckel drauf!: Kochen mit Deckel, den Kühlschrank regelmäßig abtauen oder den Backofen nicht vorheizen sparen Strom und Geld.

Bio ist besser: Im Ökolandbau werden weniger CO2, Methan und Lachgas produziert als in der konventionellen Landwirtschaft. Durch den Verzicht auf Kunstdünger wird zusätzlich Energie gespart.

Unverpackt: Besonders die Herstellung von Glaskonserven, die dann im Container landen, ist energieintensiv. Mehrwegverpackungen sind die bessere Alternative zu Einwegverpackungen.

Öfter auf den Sattel schwingen: Der Einkaufsweg wirkt sich auf unseren CO2-Kontostand aus. Wem es möglich ist, sollte öfter auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen.

Die Welt im Blick: Fairtrade-Kriterien fördern eine nachhaltige Anbauweise und die Schonung der Ressourcen. Fairer Handel erleichtert eine Anpassung der Menschen vor Ort an die klimatischen Veränderungen.
20. September 2018
kas
 
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