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Berlin trifft Frankfurt
 

Neues aus der Szene

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Stephan Hentschel zu Gast im Seven Swans

Foto: Ernst Stratmann
Foto: Ernst Stratmann
Die beiden einzigen vegetarischen Sternerestaurants Deutschlands haben sich für ein kulinarisches Stelldichein zusammengetan. Wir verraten, wie das Menü beim Auftakt am gestrigen Abend ankam.
Wie schmeckt es, wenn zwei Gourmet-Vegetarier-Tempel gemeinsame Sache machen? Das können nicht nur Pflanzenesser zurzeit im Seven Swans erfahren. Noch bis zum 10. März gastiert hier Stephan Hentschel (Foto: 3. von links), Küchenchef des Berliner Sternerestaurants Cookies Cream. Gemeinsam mit Jan Hoffmann (Foto: 3. von rechts) aus dem Seven Swans ist er der einzige deutsche Sternekoch, der komplett auf Fleisch verzichtet. Zusammen haben sie ein pflanzliches Sechs-Gänge-Menü kreiert. Am gestrigen Abend, den 6. März, hat der Auftakt des Events mit Kostproben aus der Seven-Swans-Küche stattgefunden. Wir waren vor Ort und verraten, wie das Treffen der Sterne angekommen ist.

Insgesamt drei Gerichte aus dem Sechs-Gänge-Menü sind gestern im Seven Swans präsentiert worden. Den Anfang bildet Algenkaviar, der optisch nicht vom fischigen Original zu unterscheiden ist, aber geschmacklich weniger salzig daherkommt. Avocado und Erdnusscrème ergänzen den herben Geschmack des Meeres durch eine sanfte Note – eine stimmige Komposition.




Foto: Katrin Börsch

Es folgt ein hübsch angerichteter Teller mit Roter Bete in kräftigem Rote-Bete-Rotwein-Sud, dazu ein einsamer, leider etwas zäh geratener Gnocco (Singular von Gnocchi), gekrönt von sandig-knusprigem Oliven-Crumble. Auch hier sind die erdigen, süßen und säuerlichen Aromen gut aufeinander abgestimmt.




Foto: Katrin Börsch

Als nächstes kommt unser persönliches Highlight: Ein Parmesanknödel in Trüffelsauce mit Spinat. Auf dem fantastischen Knödel befinden sich Pinienkerne und Schnittlauch. Die Sauce erinnert an eine köstliche Pilzrahmsauce mit leichter, nicht zu aufdringlicher Trüffelnote. Positiv überrascht sind wir vom Spinat, der in sehr unkonventioneller Form auf dem Teller liegt. Die hauchdünn geschnittenen, bissfesten Streifen haben nicht viel mit dem grünen Brei gemein, den man sonst als Spinat vorgesetzt bekommt.




Foto: Katrin Börsch

Laut Karte dürfen sich Gäste außerdem freuen auf „Lauch, schwarzer Sesam & Rauch“, „Onsenei, Nussbutter & Maldon“ und „Blaubeer, Sellerie & Macadamia“. Hier dürfen auch überzeugte Fleischesser guten Gewissens buchen.

Das Sechs-Gänge-Menü kostet 79 Euro und ist noch bis zum 10. März im Seven Swans zu haben. Interessierte sollten schnell reservieren: Laut Geschäftsführung ist das Restaurant in dem Zeitraum fast ausgebucht.

Seven Swans, Altstadt, Mainkai 4, Tel. 21996226, Di–Sa 18.30–1 Uhr
7. März 2018
Katrin Börsch
 
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