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Berlin? Ja. Soest? Auch!
 

Neues aus der Szene

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Grüne Soße im Exil

Foto: Klaus Uwe Gerhardt / Pixelio
Foto: Klaus Uwe Gerhardt / Pixelio
Grie Soß‘ erfreut sich auch außerhalb des Rhein-Main-Gebiets ungeahnter Popularität. Ob Bayern, Ostdeutschland oder das Ruhrgebiet: Das Frankfurter „Nationalgericht“ findet bundesweit immer mehr Fans.
„Wir haben gedacht, wir probieren es einfach mal. Und dann ist die Grüne Soße eingeschlagen wie eine Bombe.“ Seit acht Jahren betreiben Sonja und Claus-Peter Bartsch das Restaurant Jahnterrasse in Würzburg, 2014 kam das Gasthaus Fischerbärbel in Veitshöchheim, ebenfalls bei Würzburg, hinzu. In beiden Restaurants bieten sie die Frankfurter Spezialität an. „Wir warten, bis wir die Kräuter frisch vom Feld bekommen“, sagt Sonja Bartsch, „entsprechend startet bei uns die Saison zumeist Ende Mai.“ Bereits im Februar kämen jedes Jahr die ersten Nachfragen der Gäste, wann die Grie Soß‘ endlich wieder auf der Karte stünde. Dass dabei die richtigen Kräuter in die Soße kommen, liegt vor allem Claus-Peter Bartsch am Herzen: Der gebürtige Oberräder war bis 2008 Wirt der Gaststätte Buchwald in Bornheim. In der Jahnterrasse wird die Grüne Soße klassisch mit Eiern und Kartoffeln, Tafelspitz oder Schnitzel serviert, im Fischbärbel auch in Kombination mit Buntbarsch oder Zander. Darüber hinaus veranstalten die Bartschs jeden Herbst einen hessischen Abend, bei dem neben Grie Soß‘ auch Rippchen mit Kraut, außerdem Apfelwein von der Kelterei Stier auf den Tisch kommen. Anders als die Grüne Soße hat es letzterer aber schwer in Würzburg: „Die Leute hier trinken einfach lieber ihren Frankenwein“, verrät Sonja Bartsch.

Von Würzburg geht es nach Blasewitz, einem Viertel von Dresden. Hier hat das Restaurant Stresa mitunter das „Duett vom sächsischen Kaninchen“ samt Grüner Soße als Vorspeise auf der Karte. Dem ein oder anderen mag das Stresa aus dem Fernsehen bekannt sein: Im Jahr 2015 war Inhaber Sebastian Böhme in der VOX-Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“ vertreten und teilte sich mit einem anderen Restaurant den zweiten Platz.

Im Ruhrpott gibt es sogar in zwei Lokalen Grüne Soße: Das vor vier Jahren eröffnete Emil in Dortmund hat das Gericht (als „Grüne Sauce“ statt „Soße“) gelegentlich auf der Karte. Und selbst nach Soest, eine Kreisstadt, die zwischen Dortmund und Paderborn liegt, hat es die Frankfurter Speise geschafft: Zu besonderen Feiertagen, zuletzt an Ostern und Muttertag, steht Grüne Soße auf der Mittagskarte.

Keine Zweifel: Auch wenn sie ihren Weg noch nicht in die Restaurants aller größeren Städte gefunden hat, so ist die Grüne Soße auf dem Siegeszug. Zumindest die Kräuter gibt es deutschlandweit auf den meisten Märkten, mehr oder weniger vollständig. Rottler auf dem Münchner Viktualienmarkt bietet sie an, ebenso diverse Märkte in Berlin wie der am Kollwitzplatz oder, zuverlässiger, auf dem Winterfeldtmarkt in Schöneberg. Auf dem Düsseldorfer Carlsplatz wird man ebenfalls fündig und der Gemüsehof Serka beliefert Leipzig und Umgebung mit den Kräutern für Grüne Soße (na, fast, es handelt sich dabei laut Website um Schnittlauch, Dill, Petersilie, Kerbel, Sauerampfer und Liebstöckel).

Und was ist mit Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Stuttgart? In alle vier Städte hat die Grie Soß‘ Einzug gehalten. Wo genau, das verraten wir in der aktuellen Ausgabe vom JOURNAL FRANKFURT. Allein Köln scheint sich mit der Grünen Soße noch nicht angefreundet zu haben – oder vielleicht doch? Wir freuen uns über Tipps in den Kommentaren!
23. Mai 2017
cal
 
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