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Acht besondere Weihnachtsmärkte
 

Neues aus der Szene

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Rosa Weihnacht, Rentiersuppe und Rocking Santa

Foto: Maik Reuß
Foto: Maik Reuß
Die Zeit der Würstchen, Vanillekipferl und Feuerzangenbowle naht, es ist Weihnachtsmarktsaison! Doch wo ist es fernab des großen Innenstadt-Rummels wirklich besinnlich?
Umrahmt von Justinuskirche, imposantem Schlossturm und romantischem Schlossgarten, schlendern Besucherinnen und Besucher des Höchster Weihnachtsmarktes gemütlich von Stand zu Stand. An den Buden auf dem Platz vor der Justinuskirche gibt’s Weihnachtsmarkt-typische Leckereien wie herzhafte Bratwurst-Brötchen und wärmenden Glühwein. Authentisch wird’s durch Kunsthandwerk und Selbstgebasteltes. Parallel dazu findet an beiden Tagen ein Mittelalter-Weihnachtsmarkt im Burggraben statt. Die pittoreske Atmosphäre der Höchster Altstadt schafft besonderen Winterzauber. In der Redaktion wird gemunkelt, dies sei vermutlich der schönste Weihnachtsmarkt der Stadt!

Höchster Weihnachtsmarkt, Höchster Altstadt, Platz vor Justinuskirche, 30.11. 13–22, 1.12. 13–20 Uhr, www.vereinsring-hoechst.de




Foto: Maik Reuß


Eigentlich handelt diese Geschichte von kleinen Märkten, fernab des großen in der Frankfurter Innenstadt. Aber am Rosa Weihnachtsmarkt kommt dieser Artikel trotzdem nicht vorbei: Der queere Weihnachtsmarkt fügt sich zwar in das Gefüge des Frankfurter Weihnachtsmarktes ein, ist aber strenggenommen, getrennt von ihm zu betrachten. Der Rosa Weihnachtsmarkt auf dem Friedrich-Stoltze-Platz bildet mitten im hektischen City-Getummel ein lesbisch-schwules Weihnachtskleinod. Rosafarbene Leuchten tauchen den kleinen Platz und seine Stände in angenehmes Licht. Abwechslungsreiche Essensstände mit veganen und fleischhaltigen Suppen, Flammlachs oder Burgern versorgen kulinarische Gelüste. Gerüchten zufolge soll es hier den besten Glühwein des gesamten Frankfurter Weihnachtsmarktes geben.

Rosa Weihnachtsmarkt City, Friedrich-Stoltze-Platz, 25.11–22.12., Mo–Sa 10–21, So 11–21 Uhr




Foto: Katharina Bruns


Dies ist Frankfurts jüngster Weihnachtsmarkt und obendrein ein besonders gemütlicher: Entlang der rund zehn Stände auf dem Alt-Sachsenhäuser Paradiesplatz lässt es sich in aller Ruhe flanieren. Dienstags (6./10./17.12. bis 19 Uhr) ist hier Kindertag mit speziellen Rabatten für die Kleinen. Für Spaß sorgen ein historisches Karussell und ein Streichelzoo. Das große Highlight ist der Besuch des Weihnachtsmannes mit kleinen Geschenken für alle Kinder. Doch dieser Markt befindet sich immer noch im Partyviertel, deshalb trinkt das studierende Feiervolk an zwei Donnerstagen (12.12. und 19.12.) Glühwein für nur 2 Euro.

Weihnachtsmarkt Alt-Sachsenhausen, Paradiesplatz, 6.–22.12., Mo–So 16–23 Uhr, www.weihnachtsmarkt-altsachsenhausen.de




Foto: AltSaxNeu


Skandinavien ist bekannt dafür, dass Weihnachten dort besonders traditionsreich und liebevoll gefeiert wird. Frankfurterinnen und Frankfurter müssen jedoch keine lange Reise machen, um ein wenig skandinavischen Weihnachstzauber zu erleben, denn im schwedischen Kirchenverein in Preungesheim wird alljährlich ein Weihnachtsbasar veranstaltet. Auf Schwedisch nennt sich das „Julbasaren“ – was von Haus aus einen Ticken besinnlicher klingt, als seine deutsche Entsprechung. Der Basar führt durch verschlungene Gänge der Kirchengemeinde und lockt mit authentischen Erzeugnissen, wie Schmuck aus Lappland, Kunsthandwerk und schwedischen Delikatessen.

Schwedischer Weihnachtsmarkt, Preungesheim, Schwedischer Kirchenverein, An der Wolfsweide 54, 29.11. 16–20, 30.11. 11–18, 1.12. 12–16 Uhr




Foto: Schwedischer Kirchenverein


Es bleibt mit diesem Basar besinnlich nordisch: Der finnische Weihnachtsbasar an der Dornbuschkirche findet sogar am selben Wochenende wie sein schwedischer Bruder statt. Da der Weihnachtsmann bekanntlich aus Finnland kommt, müssen die Finninnen und Finnen erst recht wissen, wie man sich auf das Fest der Liebe einstimmt. Am ersten Adventswochenende möchten sie Gästen des Basars zeigen, wie sie es dem nordischen Volk gleichmachen und Seele und Körper wach und munter durch den kalten, dunklen Winter bringen. Ob das Geheimrezept dafür der finnische Glühwein „Glögi“ ist? Daneben bietet der Basar Flammlachs vom Holzfeuer, Rentiersuppe und nordisches Handwerk.

Finnischer Weihnachtsbasar, Finnische Gemeinde, Dornbusch, Carl-Goerdeler-Straße 1,
30.11 10–18, 1.12. 11–16 Uhr





Foto: Ritva Prinz


Der Fechenheimer Linneplatz ist zu allen Jahreszeiten ein beliebter Treffpunkt. In der Vorweihnachtszeit findet hier, im historischen Altstadtkern, ein besonders musikalischer Weihnachtsmarkt statt. Ein dreitägiges Musikprogramm bietet Rocking und Swinging Christmas bis hin zu klassischer Weihnachtsmusik und das inmitten von 15 geschmückten Tannenbäumen. Regionales Kunsthandwerk und Kulinarik wie Bratwurst, Spießbraten, Glühwein, Mandeln, Maronen und süße Leckereien runden das Angebot ab. Ein Höhepunkt, vor allem für die kleinen Gäste, ist der tägliche Besuch des Nikolauses.

Fechenheimer Weihnachtsmarkt, Burglehen, 6./7.12. 15–21, 8.12. 15–19 Uhr




Foto: Gewerbeverein Fechenheim


Musikalisch geht es auch auf dem „Tanzenden Weihnachtsmarkt“ zu. In diesem Jahr wird das Spektakel im Ostend von der Tanzschule Diereck Dross zum ersten Mal veranstaltet. Neben den Klassikern Glühwein, Würstchen und Waffeln gibt es originelle Stände und eine kleine Oldtimer-Ausstellung zu entdecken. Während der gesamten Zeit werden außerdem die Hüften gekreist: Auf Tanzpartys und in Probestunden können die Gäste von Walzer über Salsa bis Cha Cha, von Tango bis Discofox alle möglichen Tanzarten kennenlernen. Besonders originell: Künstlerin und Illustratorin Angela Reinike zeichnet live.

Der Tanzende Weihnachtsmarkt, Ostend, Hanauer Landstraße 155, 1.12. 15–19 Uhr, ww.diereck-dross.de




Foto: Angela Reinike
 
27. November 2019, 10.00 Uhr
Katrin Börsch
 
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