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Ristorante Raffaello muss ausziehen
 

Hin und Weg

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Mietskandal am Paulsplatz

Foto: Ristorante Raffaello
Foto: Ristorante Raffaello
Es ist keine neue Feststellung, dass die Mieten in Frankfurt exorbitante Werte erreicht haben. Nun zwingt eine Mieterhöhung um beinahe 50 Prozent das Ristorante Raffaello zum Auszug.
Seit 1983 ist das Ristorante Raffaello auf dem Paulsplatz beheimatet und seit jeher Bewirtungsstelle von Touristen und Co., die zwischen Zeil und Mainufer entlang flanieren. Nach über 20 Jahren sind die Geschäftsinhaber nun auf der Suche nach einer neuen Location. Im März nächsten Jahres läuft ihr Vertrag aus. Warum sie das Lokal nicht auch weiterhin mieten? Ein Eigentümerwechsel habe eine Mietpreiserhöhung mit sich gebracht, erzählt Mitinhaberin Michaela Faust.
Seit diesem Jahr zahlt das Restaurant die monatliche Miete an die „Neue Kräme GmbH 14“, die die Miete zum Vertragsende deutlich erhöht: „Wir müssten weit über 20000 Euro pro Monat zahlen, das können wir nicht erwirtschaften“, so Faust. Jetzt sind sie auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, die bestenfalls ebenso groß sein sollten um auch weiterhin die vielen Mitarbeiter beschäftigen zu können, die zum Teil schon seit den ersten Tagen des Ristorante Raffaelo mit dabei sind. Bisher gestalte sich die Suche allerdings schwierig.

Die Neue Kräme GmbH 14 ist laut Handelsregister auf die „Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen“ spezialisiert. Ihr gehören noch weitere Objekte im Frankfurter Raum, angekauft haben sie auch die Wohlthat’sche Buchhandlung am Paulsplatz. „Die Inhaber haben Glück, ihr Mietvertrag läuft noch zehn Jahre“, so Faust.

Ristorante Raffaello, Altstadt, Neue Kräme 14, Tel. 293332, Mo–So 11–24 Uhr
16. Dezember 2014
vak
 
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Leser-Kommentare

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Michael Risse am 22.12.2014, 19:47 Uhr:
Raffaello,Restaurant am Pausplatz. 1.das Ist eine Pachterhöhung und keine Mieterhöhung.
2.Die Familie Faust sind Profis. Die hätten das Haus schon lange vor der Zeit kaufen sollen/können/müssen.
Nur dann hat man seine Ruhe.3.Seitdem der Tourismus hier in Frankfurt,vor allem Chinesen,etc. stark angezogen hat,ist natürlich jeder Verpächter daran interessiert,bei dieser Lage,als stiller Teilhaber
mitzukassieren. Daher die Pachterhöhung.
Frohes Fest & Guten Rutsch
Michael Risse,Frankfurter Kaufmann
 
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