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Umami-Bumms für Hanau
 

Auf und Zu

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Die Ruderei öffnet an der Ochsenwiese

Foto: Ruderei Hanau
Foto: Ruderei Hanau
Matthias Rieß und Eduard Galasel bringen frisch interpretierte Klassiker und dort bisher unerhörtes ins Hassia-Vereinsheim Hanau. Am Mittwoch eröffnet ihre Ruderei.
Unten wird gerudert, oben wird gekocht, draußen blickt man malerisch auf den Main. So läuft es seit Jahren im Vereinsgasthaus des Ruderclubs Hassia in Hanau. Aber mit der Ruderei zieht nun erstmals eine Gastronomie ein, die das Vereins-Thema auch konzeptionell umsetzt. „Bisher waren das alles Spanier, Griechen oder Italiener“, berichtet Matthias Rieß. Der ist in den Küchen der Region wahrlich kein Unbekannter. Er steckt unter anderem hinter dem Gastro-Konzept im Walon & Rosetti, war Küchenchef diverser Betriebe und in den letzten Jahren Produktionsleiter bei im Bereich Tiefkühlkost.

„Wir wollen hier so eine Art Vereinsgastronomie 2.0 anbieten“, erklärt Rieß. Auf der Speisekarte bietet er einen Spagat zwischen regionalen Klassikern und modernen Küchentrends. „Wir wollen natürlich die Traditionalisten nicht vergraulen, gleichzeitig muss man heute aber auch einer Kundschaft von Low Carb über Vegan bis hin zu laktoseintoleranten etwas bieten.“ Während erstere sich über Handkäs’, Eiersalat und Schweineschnitzel freuen dürfen, finden andere auf der Karte thailändischen Kohlrabisalat, Rote Bete Gnocchi und Ceviche. Auf das peruanische Fischgericht hält Rieß besonders große Stücke. „Ich habe vor fünf Jahren in Frankfurt als erster damit angefangen. Ich bin nicht der Exotensammler, der immer neue Dinge anbieten muss, aber diese Darbietungsform mit der Tigermilch ist das beste.“ Seine Variante des sauer-scharfen Dressings mit Limette, Ingwer und Chili biete „ordentlich Umami-Bumms.“

Ganz sanft ist dagegen die Inneneinrichtung. „Wir haben versucht, mit hellen Pastelltönen die Farben der Umgebung aufzugreifen.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen und erinnert an einen modernen Diner mit dem sanften Grün des Maines als Highlight-Ton.

Ruderei, Hanau, An der Ochsenwiese 1, Di–Sa 17.30–0, So 12–22 Uhr, Tel. 06181/9193070
7. November 2018
jps
 
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