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Kulinarischer Neuanfang im Museumsdorf
 

Auf und Zu

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Die neuen Gastgeber im Hessenpark

Foto: Die Hessenpark Gastgeber
Foto: Die Hessenpark Gastgeber
Seit 1. Januar sind die Hessenpark-Gastgeber für die Gastronomie im Museumspark verantwortlich. Die neu gegründete Gesellschaft übernimmt auch den Betrieb des Kulturbahnhofs Bad Homburg.
Ganze 22 Jahre hat die Familie Roth die Gastronomie am Hessenpark geleitet. Weil sie ihren Pachtvertrag 2018 nicht verlängert haben, wurde neu ausgeschrieben. Den Zuschlag bekam das junge Unternehmen Howa vom Vogelsberg, welches sich der Rettung von Traditionsgasthäusern verschrieben hat und dafür 2017 sogar mit dem hessischen Gründerpreis ausgezeichnet worden ist. Am Hessenpark treten sie unter der neuen Marke „Die Hessenpark-Gastgeber“ auf. Seit dem 1. Januar sind sie vor Ort und steigen direkt mit großem Schwung ein.

Das Wirtshaus zum Adler wird aufwendig saniert. In Zukunft sollen zwei gastronomische Konzepte mit unterschiedlichen Speisekarten hier Platz finden. Während sich rechts alles um Bier und urige Wirtshausspeisen drehe, werde die linke Seite dem Apfelwein und anderen hessischen Spezialitäten gewidmet sein, berichtet Mario-Sebastian Fertig, Geschäftsführer der neu gegründeten Hessenpark-Gastgeber. Geplant ist die Eröffnung des neuen Adlers im zweites Quartal 2019. Bis dahin gibt es im Bistro am Markt einen regulären Restaurantbetrieb mit hessischen und internationalen Spezialitäten. Sobald der Adler wieder aufmacht, soll hier ein Caféhaus eröffnen. Beide Häuser befinden sich auf dem Marktplatz des Museumsdorfes. Dieser ist vor dem Kassenbereich und damit auch für Menschen ohne Eintrittskarte erreichbar. Im Park selbst servieren die Hessenpark-Gastgeber leichte Vespergerichte für hungrige Wanderer in der Martinsklause. Das passt zur Geschichte des Gebäudes, schon 1770 beinhaltete es eine Branntweinschenke.

Ausbauen möchten die neuen Gastgeber auch das Veranstaltungsangebot. Die 14 Event-Flächen des Hessenparks werden modernisiert. „Beim Catering haben wir in Zukunft ein größeres Angebot“, erklärt Mario-Sebastian Fertig. Während es früher nur Buffets gegeben habe, bieten die Hessenpark-Gastgeber jetzt auch Menüs oder Finger-Food auf den Veranstaltungsflächen an. Während sich in den Restaurants alles um urige, und traditionelle Speisen dreht, seien beim Veranstaltungs-Catering auch internationale Spezialitäten möglich, betont Fertig.

Kurze Irritation gab es Anfang Dezember. Wenige Wochen, bevor die neuen Gastgeber die Geschäfte im Hessenpark übernehmen sollten, meldete das Catering-Unternehmen HOWA Management GmbH Insolvenz an. Die über 200.000 Besucher, die jedes Jahr den Hessenpark besuchen, müssen jetzt trotzdem nicht hungern. Denn HOWA Management und HOWA Gastronomie & Hotel Services sind zwei getrennte Unternehmen, die nur den Namen und die Gesellschafter teilten, aber laut Mario-Sebastian Fertig unterschiedliche Zentralen und komplett getrennte Verwaltungen haben. Vielleicht wurde die Unternehmensgruppe ja deshalb jüngst umbenannt in GHC Service OHG. So oder so, man darf gespannt sein, wie sich die neuen Gastgeber am Hessenpark machen – und nicht nur dort. Denn Ende des Monats wird auch der Kulturbahnhof Bad Homburg eröffnet, ab dann auch unter der Leitung von GHC.
9. Januar 2019
jps
 
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