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Kulinarische Stadtentwicklung im Kaiserlei
 

Auf und Zu

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The Traveler: Die Reise geht nach Offenbach

Foto: srs
Foto: srs
Am Dienstag den 10. Februar eröffnete im ehemaligen Honeywell-Gebäude in Offenbachs Kaiserlei das fünfte Leonardo Hotel der Region. Im hauseigenen Restaurant Traveler setzt Küchenchef Mario Rosenberger auf modern interpretierte Klassiker.
„Man reist ja nicht, um anzukommen“ – Das wusste auch Goethe, Dichter, Denker, gebürtiger Frankfurter, berühmter Reisender und seit neustem indirekter Namensgeber des Restaurants Traveler im frisch eröffneten Leonardo Hotel Offenbach. Der Standort im Stadtentwicklungsgebiet am westlichen Kaiserlei liegt nahe der Gerbermühle, wo tatsächlich einst Goethe ein und ausging. Im Traveler werden allerdings andere Gäste erwartet. „Wir sind in erster Linie ein Business-Hotel“ unterstreicht Leonardo-Mitarbeiterin Stina Ödén. Das hauseigene Restaurant im hellen Open-Lobby-Look und mit bequemer Wohnzimmeratmosphäre beschreibt General Manager Oded Zizovy als „lokales Konzept mit internationalem Flair“.

Verantwortlich für das Traveler ist Food- & Beveragemanager Mario Rosenberger. Der gebürtige Frankfurter stammt aus einer lokal tief verwurzelten Gastronomenfamilie. „Zu unserer Familiengeschichte gehört auch das Doctor Flotte und andere Lokale in Bockenheim und Sachsenhausen“, sagt Rosenberger. Seit vier Jahren ist er bei Leonardo, zuletzt als Küchendirektor im Leonardo Hotel Frankfurt City South. Zuvor war er 20 Jahre bei der Accor-Hotelgruppe, davor bei Sheraton. Im Traveler bleibt Rosenberger seinen Wurzeln treu. Auf der Karte stehen unter anderem lokale Spezialitäten wie Grüne Soße nach einem Rezept von seiner Mutter und „Omas Kartoffelsuppe“. Das Hauptaugenmerkt liege allerdings auf „nationalen und internationalen Klassikern mit einem modernen Einschlag.“ Als Beispiele nennt er „Bœuf Stroganoff“ mit Galuschki (quasi russische Gnocchi) und gebratener Roter Bete oder „Rumpsteak Strindberg“ mit frischen Kartoffelchips und hausgemachten Pickels. Auf der Karte stehen außerdem Salate, Pizza, Pasta, Couscous-Gerichte und Burger mit hausgemachtem 226 Gramm Patty. Die Karte soll regelmäßig wechseln.

„Wo ich kann, setze ich auf Regionalität und Nachhaltigkeit“, betont Rosenberger. Das Brot kommt von einem Bäcker in Offenbach und Wild vom regionalen Jäger. Außerdem sollen saisonale Produkte wie Spargel und Erbbeeren zukünftig von lokalen Bauern bezogen werden. Zudem versucht Rosenberger so viel Verpackungsmüll zu vermeiden, wie es in einem Hotelrestaurant mit Frühstücksbetrieb möglich ist. Während die Konkurrenz in der Hotelbranche noch auf der Gin-Welle treibt, setzt Rosenberger im Bar-Bereich des Traveler auf Rum. Elf verschiedene Sorten zählt die Karte. Statt kubanischer Zigarren sollen dazu bald ausgewählte Schokoladen im stilechten Holzkistchen gereicht werden.

Rosenberger und das Leonardo wollen nicht nur Hotelgäste bewirten. Sie versuchen gezielt auch ein externes Publikum zu erreichen. Für Business-Leute gibt es einen Quick Lunch: Täglich wechselnd drei Gänge in 30 Minuten für 9,90 Euro. Das aufwendigere Drei-Gänge Abendmenü gibt es dann für 39 Euro. Geplant ist außerdem eine Art Biergarten. Zwar sind die neu gepflanzten Hecken bislang noch zu klein, um die nahegelegene Straße zu kaschieren. Ab Mai soll man dort jedoch im Schatten von 40 historischen Platanen im urbanen Flair sitzen und genießen können.




Foto: Leonardo Hotels Central Europe

Traveler, Offenbach, Kaiserleistraße 39, Frühstücksbuffet Mo–So 6.30–10.30 Uhr, Quick Lunch Mo–Fr 12–14 Uhr, Restaurant Mo–So 12–23 Uhr, Bar Mo–So 18–1 Uhr, Tel. 4012820
 
13. Februar 2020, 10.00 Uhr
Sebastian Schellhaas
 
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