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Hugo kommt
 

Auf und Zu

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Frischer Wind in Alt-Sachsenhausen

Nach Alt-Sachsenhausen zieht es viele Kampftrinker und Krawallmacher. Ein neues Lokal, das Hugo, will bald anderes Klientel in das Viertel locken.
Für viele war es eine Überraschung, als Anfang des Jahres die Besitzer der traditionsreichen Apfelweinwirtschaft Dauth‘s Hinnerkopp in Alt Sachsenhause für immer von ihren Gästen Abschied nahmen und den Laden an Investor Kilian Bumiller verkauften. Dass etwas Neues folgen würde, war klar, bloß was?
Mittlerweile ist die Katze aus dem Sacke: In das Haus in der großen Rittergasse 53 ist das Hugo eingezogen, eine Brasserie, die Mitte August Eröffnung feiern wird, aber schon jetzt zu Live-Übertragungen der EM-Spiele lädt und so von sich reden macht. Geschäftsführer ist der 28 Jahre alte Christoph Voss, der trotz seiner jungen Jahre reichlich Erfahrung mitbringt: Nach einer Ausbildung im Gut Neuhof arbeitete er unter anderem in Oma Rink‘s Sterntaler, im Harvey’s und leitete zuletzt die Douglas Gastronomie. „Wir wollen eine neue Qualität nach Alt-Sachsenhausen bringen und dabei helfen, dass das Viertel zu altem Glanz zurückfindet“, erklärt er. Es sei schade, ein Quartier mit so viel Tradition und Potenzial dem Niedergang preiszugeben. Die neue Brasserie soll eine Fusion aus Altem und Neuem sein. So überrascht es auch nicht, dass Christoph Voss und Kompagnon Lars Kirsten sich dafür entschieden haben, einen Teil der alten Möbel von Dauth’s Hinnerkopp zu behalten und wieder aufzupolieren. Gute Küche zu guten Preisen soll es geben, die sich an Althergebrachtem orientiert und es mit Kreativität aufpeppt. Serviert werden in Kürze unter anderem Cordon bleu vom Kalb, das mit Ziegenkäse gefüllt ist, Caesar Salad mit Entenbrust, geeister Kaiserschmarrn und auch hausgemachte Dips und Ketchups. Für die kulinarischen Genüsse wird Küchenchef Henrik Schellhoss aus Berlin zuständig sein, doch bis der so richtig loslegen kann, wird es wohl noch einige Wochen dauern.
 
1. Januar 2002, 00.00 Uhr
Henriette Nebling
 
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