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Hohe Miete, wenig Umsatz
 

Auf und Zu

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Café Wiesengrund schließt

Foto: Maik Schwertle/pixelio.de
Foto: Maik Schwertle/pixelio.de
Autoren und Künstler gingen im Café Wiesengrund ein und aus, doch das reichte offenbar nicht, um das Lokal über Wasser zu halten – nun ist es geschlossen.
Es ist vier Jahre her, dass das Café Wiesengrund aus dem Logenhaus auf der Finkenhofstraße nach Bockenheim in die Straße „Am Weingarten“ gezogen ist – damals, weil ihm der Vertrag im Logenhaus nicht verlängert wurde. Nun ist auch in Bockenheim Schluss: Seit Samstag hat das Café, das nach einem der Vornamen von Adorno benannt ist und sich als Kulturcafé mit Lesungen, Künstlerstammtischen und Diskussionen einen Namen machte, endgültig geschlossen.

„Die Miete war einfach zu hoch und wir haben nicht genug verdient“, sagt Hans-Jörg Zerwas, der das Literaturcafé gemeinsam mit Gerda Balke betrieb und gerade dabei ist, das Lokal auszuräumen. Die Besuchszahlen seien stets schwankend gewesen, zwar waren die Veranstaltungen immer gut besucht, doch das allein reichte nicht. „Mit Kulturprogramm macht man nicht viel Umsatz, die Leute bestellen bei einer Lesung einen Café, mehr nicht“, so Zerwas. Im Sommer sei es besonders schlimm gewesen, dann hätten sie kaum Gäste gehabt, weil dem Lokal ein Garten fehlte. Doch die Idee von einem Literaturcafé ist für Zerwas und Balken noch nicht gestorben, dann aber in einer Location mit günstigerer Miete. „Wir haben schon neue Angebote bekommen“, sagt er. „Aber erstmal müssen wir hier abschließen.“
 
2. Juli 2015, 11.38 Uhr
neb
 
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