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Falafel-Fusion im Bahnhofsviertel
 

Auf und Zu

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Falafel 1818 eröffnet auf der Münchener Straße

Foto: Hanan Hershcovitz
Foto: Hanan Hershcovitz
„Vegetarian and more“ serviert Hanan Hershcovitz seinen Gästen ab sofort in der Münchener Straße 38. Sein Laden Falafel 1818 versteht sich als der etwas andere Falafel-Imbiss in Frankfurt.
Falafel und good vibrations im Bahnhofsviertel: Dafür will Hanan Hershcovitz mit Falafel 1818 sorgen. Vor rund einer Woche feierte der Imbiss Eröffnung, dabei steht noch nicht einmal die Website. „Wir wollten keine große Sache daraus machen“, sagt Hershcovitz und setzt ganz auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Leute würden schon kommen. „Und wenn sie kommen, dann werden sie es verstehen. Das ist ein Gaumenschmaus. Ein Gaumenorgasmus.“

„Das“, damit meint Hershcovitz die Falafel und alle anderen Speisen, die in der offenen Küche vor den Augen der Gäste frisch zubereitet werden. Dabei hat das Falafel 1818 mehr als nur die namensgebenden Bällchen aus pürierten Kichererbsen zu bieten. Auch hausgemachtes Kebab aus Rind und Lamm (5,60 €), Putenschnitzel (5,50 €) und die pikant gewürzte Merguez-Bratwurst (5,50 €, wahlweise aus Lamm- oder aus Hähnchenfleisch) finden sich auf der Karte – jeweils mit Hummus, Tahina und Salat in Pita-Brot serviert. Gegen einen Aufpreis gibt es alle Gerichte auch als Teller (ab 6,90 €). Außerdem stehen zahlreiche Extras wie gegrillte Zucchini oder Aubergine (je 0,70 €), Halloumi (1 €) oder hausgemachte Zwiebelringe (0,50 €) zur Auswahl.

Hershcovitz will seinen Gästen allerdings nicht nur gutes Essen bieten. Sobald alle Genehmigungen eingeholt wurden, werde er auch Longdrinks ausschenken: Gin und Wodka als Take-away, im Plastikbecher mit Strohhalm. Für die passende Atmosphäre dazu, die good vibrations, soll in Zukunft ein eigener DJ sorgen. Bis in die Nacht hinein wird das Falafel 1818 an Wochenenden geöffnet sein – je nachdem, wie lange die Gäste bleiben wollen. Bis 3 Uhr mindestens. Für Hershcovitz, selbst leidenschaftlicher Koch, wird damit ein lange gehegter Traum Realität. Mit seinem Imbiss habe er für seine Gäste einen Ort schaffen wollen, an dem sie sich wohlfühlen. Denn, so Hershcovitz: „Wenn die Leute glücklich sind, dann sind wir auch glücklich.“

Falafel 1818, Bahnhofsviertel, Münchener Straße 38/Ecke Moselstraße, Tel. 181818, So-Do 11-1, Fr/Sa 11-3 Uhr
18. August 2015
Corinna Krenzer
 
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