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Babam im Bahnhofsviertel
 

Auf und Zu

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Persisch essen in urbanem Ambiente

Foto: sik
Foto: sik
Persische Restaurants sind für ihr extravagantes Ambiente bekannt. Mit seinem neuen Restaurant Babam möchte Inhaber Ali Haghighat Gou zeigen, dass persisches Dinieren auch zwanglos und entspannt funktionieren kann.
Vor kurzem hat Ali Haghighat Gou das persische Restaurant Babam im Bahnhofsviertel eröffnet. Das war jedoch kein komplettes Neuland für ihn, denn er betreibt bereits ein weiteres Restaurant in Frankfurt: das persische Schandis im Nordend. Im Gegensatz zu dessen schickem Ambiente, stehe das Babam eher für Zwanglosigkeit und Lässigkeit.„Auch im Babam servieren wir klassisch persische Gerichte und verwenden ausschließlich Halal-Fleisch“, sagt der Inhaber des Restaurants. „Die urbane und hippe Lage im Bahnhofsviertel spielt da natürlich auch einen großen Faktor und beeinflusst die Gestaltung des Babams“, sagt der Gastronom.

Die Lässigkeit des Ambientes, spiegle sich jedoch nicht in der Zubereitung der Speisen wider, denn hier stehe Qualität an erster Stelle. Man werde neben klassischen Grillgerichten wie das Djudje oder das Kubideh, auch persische Schmorgerichte mit Lammfleisch wie Ghorme Sabsi und Vegetarisches anbieten. „Für die Küche im Babam sind die gleichen Köche zuständig, wie im Schandis. Bei mir sind fünf Köche beschäftigt, die im Wechsel sowohl das Schandis als auch das Babam bekochen“, sagt Haghighat Gou. Jeder der Köche habe dabei sein Spezialgebiet: Manch einer sei geschickter in der Zubereitung traditionell persischer Schmorgerichte, während ein anderer ein Meister am Grill sei. Um möglichst jeden Gast, ungeachtet der religiösen Orientierung, mit den Gerichten beglücken zu können, bereite man die Speisen halal zu. „Besonders hier im Bahnhofsviertel, wo es eine hohe Dichte an Menschen mit einem muslimischen Hintergrund gibt, ist Halal-Fleisch unentbehrlich“, sagt der Gastronom Haghighat Gou. Auch arbeite man an einer Frühstückskarte, um den Menschen im Bahnhofsviertel einen guten Start in den Tag zu ermöglichen.

„Bestellungen nehmen wir an der Theke entgegen, aber das Essen bringen wir an den Tisch. Das passt in das zwanglose Konzept von Babam. Wer einen durchgehenden Tisch-Service bevorzugt, der geht lieber ins Schandis“, rät Haghighat Gou. Zudem wolle man demnächst einen Lieferservice einrichten.

Vor kurzem hauste noch eine Fletcher’s Better Burger-Filiale in der Münchener Straße 11, die jedoch von Inhaber Sam Kamran geschlossen wurde, da das Burger-Geschäft sich in der Ecke nicht mehr durchsetzen konnte. Ob das persische Halal-Restaurant bessere Chancen auf Erfolg hat, wird sich zeigen.

Babam Restaurant, Bahnhofsviertel, Münchener Straße 11, Mo-So 11–22 Uhr
7. Mai 2019
sik
 
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