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Aus im Nordend
 

Auf und Zu

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Insieme zog nicht genügend Gäste an

Foto: Vera Kuchler
Foto: Vera Kuchler
Andrea Milicias Gastspiel im Nordend war nur von kurzer Dauer. Nach knapp zwei Jahren hat das Insieme, der Ableger des Stammrestaurants L’Unico, seine Türen am Rande des Holzhausenviertels geschlossen.
Eigentlich hatte Andrea Milicia mit dem Insieme (italienisch für Zusammen) an der Eschersheimer Landstraße gute Voraussetzungen: Eine zahlungskräftige Nachbarschaft aus dem angrenzenden Holzhausenviertel, viel Grün im Außenbereich und wenig gastronomische Konkurrenz. Durchsetzen konnte sich der Ableger des beliebten Restaurants L’unico im Viertel allerdings nicht. Seit Mitte Mai sind die Türen geschlossen.

Betreiber Milicia sieht die Sache pragmatisch: „Wenn ein Restaurant nicht genügend Umsatz macht, muss es eben irgendwann schließen.“  Zum beliebten Treffpunkt, wie das L’unico im Westend, sei das Insieme nie geworden; die hohe Miete im Holzhausenviertel hätte ihr Übriges getan.

Langweilig wird Milicia wegen der Schließung aber nicht. „Nun kann ich mich voll auf das L’unico konzentrieren.“ Eine Wiedereröffnung des Insiemes sei nicht geplant. Unklar ist hingegen, was mit den Gasträumen an der Eschersheimer Landstraße passiert – die stehen bis auf Weiteres leer. Milicia jedoch ist zuversichtlich, dass sich bald ein Nachfolger findet: „Die Nachfrage ist groß“, verrät er. Bevor der Gastronom im Frühjahr 2016 das Insieme eröffnete, waren hier ein mexikanisches Steakhouse und das Restaurant Fellner ansässig.

Wie auch im L’unico lag der Fokus im Insieme auf der sizilianischen Küche, die Speisekarten waren nahezu identisch. Zuvor hatte Milica zwei Restaurants auf der Feldbergstraße, das Restaurant 1880 vom Sport-Club „Frankfurt 1880“ und das Restaurant im Präsidium 19/11 betrieben. Im L’unico steht er weiterhin mit seiner Lebensgefährtin Bianca Murgu hinter der Theke.
5. Juni 2018
jkl
 
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