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Art Eat Love in Wiesbaden
 

Auf und Zu

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Poké Bowls, Babe!

Foto: Babe
Foto: Babe
Vor 20 Jahren hat Leander Rubrecht seine erste Galerie in Frankfurt eröffnet. Zum Jubiläum folgte jetzt ein Collectors Room in Wiesbaden. Darin befindet sich nicht nur ein Kunstraum für seine gesammelten Werke, sondern auch ein Gastro-Konzept.
„Mein Ziel war es, einen Melting Pot zu schaffen, einen Raum in dem man sich trifft, trinkt und philosophiert“, erzählt Leander Rubrecht. Der Kunstliebhaber eröffnete bereits 1998 seine erste Galerie in Frankfurt und organisiert seit dem wechselnde Ausstellungen. 20 Jahre später folgt nun eine neue Location in Wiesbaden, statt einer weiteren Galerie sollte es dieses Mal jedoch etwas anderes werden: ein Collectors Room. Ein Raum, in dem er nicht nur seine gesammelten Kunstwerke ausstellen kann, sondern sich auch mit Kollegen und Freunden zum Austausch über neue Projekte treffen kann. „Über die Jahre hinweg habe ich mir eine eigene Sammlung an Kunstwerken angeeignet, für die ich mir nun ein Backoffice schaffen wollte“, erklärt Rubrecht. Der 35m² große Raum befindet sich in einem Hinterhaus in der Bahnhofsstraße und ist so auf den ersten Blick nicht direkt einsehbar. Darin steht eine lange Tafel, an der man diskutieren und dabei gemeinsam essen kann.

Für das leibliche Wohl sorgt dabei das Restaurant Babe, das ebenfalls Teil des Konzepts ist. Nach einer Ausschreibung hat sich Rubrecht für die Poké-Bowl-Idee von Adriano Battaglia entschieden, was die beiden nun seit Juni gemeinsam umsetzen. „Ich wollte nicht irgendeine Gastronomie, sondern das richtige, passende Konzept. Als sich Adriano gemeldet hat und die hawaiianischen Poké Bowls vorschlug, wusste ich, dass es das Richtige ist“, so Rubrecht. „Das war vor etwa einem Jahr. Damals wusste noch niemand so genau, was sich hinter diesen Schüsseln verbirgt." Battaglia, der zu dieser Zeit in der Chinaski-Tagesbar tätig war, hat dort die Idee der Bowls aufgegriffen.

Dass die Bowls sich inzwischen zu einem regelrechten Trend etabliert haben, sei ihm relativ egal. „Wir wollen unser Ding machen und darin neue Maßstäbe setzen. Jeder soll uns und unsere Bowls kennen.” erzählt Rubrecht und das sei auch der Grund, warum sie nur ein kleines Angebot haben. „Wir machen kein Baukasten-Prinzip, bei dem am Ende die Kombinationen nicht schmecken. Wir wissen was gut ist, und das bieten wir an.”Aus Adrianos kreierten Bowls haben sich die Jungs für vier Signature-Bowls entschieden, welche frischen Lachs, Teriyaki-Hähnchen oder in der vegetarischen Version Rote-Bete-Tempura enthalten. Mit der Spicy-Fruit-Bowl gibt es auch eine vegane Option, die die Jackfruit in den Fokus rückt. Donnerstags wird in Kürze noch eine Version mit Thunfisch das Angebot ergänzen. Dazu kommen die bekannten Komponenten wie Edamame, Babyspinat und Avocado aber auch Erdnussmus und Obst. Kaffee, Brownies und Kastenkuchen sollen das Angebot abrunden. „Alles was wir anbieten, macht süchtig” verspricht Rubrecht – Alkohol gebe es aber tagsüber keinen.

Das Babe hat bereits geöffnet, am 22. Juni soll noch einmal groß Eröffnung gefeiert werden. Danach soll es freitags zusätzlich auch Bar-Abende geben, allerdings in entspanntem Rahmen bei geschlossener Gesellschaft. „Teilnehmen darf natürlich jeder“, so Rubrecht. Wer interessiert ist, könne sich dann einfach über die Homepage seiner Galerie mit einem Kunstspruch auf die Gästeliste eintragen lassen.

Babe, Wiesbaden, Bahnhofstraße 11, Mo–Sa 12–20 Uhr
13. Juni 2019
sie
 
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